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Marktübersicht

Smarte Drucker mit Apps, Cloud und IoT

von - 15.07.2019
Drucker
Foto: Katen'ka / Shutterstock.com
Ein Streifzug durch die Innovationen bei neuen Druckermodellen zeigt Schnittstellen zu Smart Home, IoT, Augmented Reality und neuen Service-Modellen.
Smarte Drucker decken ein breites Anwendungsspektrum ab. Ausgerüstet mit einer Cloud-KI können sie beispielsweise Druckdienstleister bei der Leistungsoptimierung ihrer Systeme unterstützen oder als intelligente Arbeitsplatzassistenten dienen. Dazu kommen für das Smart Home und den Cloud-Druck maßgeschneiderte Geräte, die ganz auf die Bedienung mit Smartphones und Tablets ausgelegt sind.
In der Marktübersicht nicht fehlen dürfen 3D-Drucker, die mit Metall arbeiten, sowie Druck-Apps, die klassische Print-Erzeugnisse mit Augmented-Reality-Inhalten anreichern.
Smart geht es auch bei den Verbrauchsmaterialien zu, etwa bei Tintentank-Druckern, die zwar teurer in der Anschaffung sind als klassische Tintenpatronen-Geräte, in der Folge aber durch viel niedrigere Betriebskosten punkten.

Erster Smart-Home-Drucker

HP Tango: Drucker sind normalerweise keine Schmuckstücke. Doch beim HP Tango, den der Hersteller als weltweit ersten Smart-Home-Drucker bewirbt, ist das anders. Typisch für ein IoT-Gerät, ist sein Äußeres minimalistisch gehalten, denn bis auf eine Power-Taste und Status-LEDs gibt es keine sichtbaren Anschlüsse, auch ein Display fehlt. Gedacht ist der HP Tango vorrangig für die Nutzung mit mobilen Geräten.
HP Tango X
HP Tango X: Der auf mobile Bedienung  optimierte Smart-Home-Drucker soll sich bald auch auf Deutsch ansprechen lassen.
(Quelle: HP)
Den A4-Tintenstrahldrucker gibt es als Tango für 150 Euro und als Tango X für 200 Euro. Bei der höherpreisigen Version gehört die Stoffhülle zum Lieferumfang, die dem Drucker das Aussehen eines großen Buches verleiht. Klappt man die  Stoffhülle auf, dient sie als Papierablage. Gleichzeitig gibt sie den Blick auf den Papierschacht frei, der bis zu 50 Blatt Normalpapier fasst. Der Tango erreicht eine Druckleistung von bis zu 11 Schwarz-Weiß- und 8 Farbseiten pro Minute.
Der nur rund 9 Zentimeter flache HP Tango kommt bis auf die Stromzufuhr ohne Kabel aus. Im WLAN kommuniziert er zwar auch mit PC, Mac oder Linux-Rechner, ausgelegt ist er aber für die Bedienung mit der HP Smart App für Android und iOS, weil sich nur darüber die Druck- und Scan-Funktionen des Druckers nutzen lassen. Eine Glasfläche zum Auflegen von Vorlagen hat der Tango nicht, stattdessen werden diese im Zusammenspiel mit der Smartphone- oder Tablet-Kamera gedruckt oder gescannt. Im Lauf des Sommers soll sich das kompakte Gerät über die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant auch auf Deutsch ansprechen lassen – bislang geht das nur auf Englisch.
Zum Tango bietet HP etliche Zusatzdienste an. Wer auf der Webseite des Herstellers ein Instant-Ink-Abo abschließt, erhält bei Bedarf automatisch neue Tintenpatronen. Die Tarife, die bei einem monatlichen Preis von 3 Euro mit einem Volumen von 50 Druckseiten beginnen, verknüpft HP mit einem speziellen Angebot: Vom Android- oder iOS-Mobilgerät gestartete, bis zu 13 x 18 Zentimeter große Fotodrucke werden nicht auf das monatliche Seitenkontingent angerechnet.
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