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Stromausfall

So schützen Sie Ihre IT vor einem Strom-Crash

von - 12.08.2015
Daten und Strom im Gewitter
Foto: Fotolia / Argus
Störungen oder Ausfälle der Stromversorgung können IT-Systeme empfindlich treffen. Eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) verhindert dann das Schlimmste.
Versorgungsunternehmen und unabhängige Experten prophezeien als Preis für die Energiewende und einen verschlafenen Netzausbau instabile Netze und länger andauernde Stromausfälle. Bereits heute soll es in Ballungsräumen zu 15 Ausfällen jährlich kommen – mit  Ausfallzeiten zwischen fünf Minuten und einer Stunde. Umso wichtiger wird für die elektronischen Systeme in Unternehmen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, kurz USV.

Folgenschwerer Stromausfall

Bereits der Ausfall eines Transformators in der Nähe oder die Abschaltung eines Teilnetzes in der Region kann die Unternehmens-IT empfindlich treffen. Wenn der Computer etwa während des Speicherns einer Datei plötzlich abgeschaltet wird und die Datei anschließend unlesbar ist, kann sich die Arbeit von Stunden binnen Sekunden in nichts auflösen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch teuer werden. Denn aus Gründen der Compliance müssen möglicherweise Änderungen an Dokumenten lückenlos protokolliert werden, was dann nicht mehr möglich ist. Bestimmte Daten müssen von Gesetzes wegen sogar ausdrücklich gegen unbeabsichtigte Veränderungen geschützt werden. Technisch bedingte Verstöße gegen die gesetzlichen Rahmenbedingungen können hohe Geldbußen nach sich ziehen.
Hinzu kommen die bei einem Stromausfall vorprogrammierten Datenverluste. Und selbst wenn man davon verschont bleibt, geht ein Ausfall der Stromversorgung ins Geld. Denn bis ein Server wieder ordnungsgemäß hochgefahren ist, stehen die Systeme nicht zur Verfügung – in dieser Zeit kann kein Umsatz gemacht werden, etwa weil die Kommunikation mit dem Online-Shop gestört ist.
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