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So klappt der Umstieg

Alte Grafikkarten unter Windows 10 nutzen

von - 07.08.2015
Windows 10 Logo
Foto: Shutterstock/Anton Watman
Wer von einem älteren PC auf Windows 10 umsattelt, wird teils unerwartet mit Treiberproblemen der Grafikkarte konfrontiert. com! zeigt, wie der Umstieg auf das neue OS gelingt.
Nicht nur Besitzer neuer Grafikkarten hatten letzte Woche beim Upgrade auf Windows 10 mit Treiberproblemen zu kämpfen. Sogar Anwender mit älteren Grafiklösungen mussten teils auf erste Treiber-Updates warten. Grund dafür: Die Hardware-Hersteller schafften es ganz einfach nicht, bis zur Veröffentlichung von Windows 10 passende Treiber bereitzustellen. Dem Problem zugrunde liegt die neue 3D-Schnittstelle DirectX 12, die Windows 10 vorbehalten ist.

AMD: teils nur noch «Legacy»-Treiber

Laut AMD würden ältere Modelle seit 2012 keine regulären Treiberaktualisierungen mehr erhalten, sondern nur noch den «Legacy Catalyst». Mit Legacy-Treiber sind betagte Treiber gemeint, die zwar grösstenteils noch mit alten Karten funktionieren, aber für die ältere Grafikgeneration nicht mehr die neusten Funktionen wie DX12 unterstützen können. Ganz offiziell bekommt laut AMD nur noch die Radeon-HD-5000-Serie reguläre Treiber-Updates gesponsert. Wer noch eine AMD-Grafikkarte vom Typ HD4870 (von 2008) in Betrieb hat, erhält, weil nur der generische Treiber geladen wird, nicht zwingend einen schwarzen Bildschirm. Unter Umständen werden aber Grafikbeschleunigungsfunktionen nicht mehr richtig unterstützt. Bei einem reinen Office-Rechner fällt das weniger ins Gewicht; bei einem Media Center etwa kann das schon bei der Wiedergabe von Videos mit hoher Bitrate stören.
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Lösung bei AMD-Grafikproblemen unter Windows 10: Ein Trick, der manchmal generell bei älterer Hardware hilft, besteht darin, die noch auf Windows 8.1 ausgelegte 64-Bit-Catalyst-Treiber über den Windows-Gerätemanager nachzuladen. Wenn das nicht hilft, wechselt man besser gleich das «Alteisen» aus. Für rund 30 Euro bekommt man schon eine passiv gekühlte HD5450 von Sapphire.
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