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Fernwartungs-Software

AnyDesk startet in Version 5.0

von - 09.04.2019
Fernwartungs-Software auf dem PC
Foto: Ukki Studio / Shutterstock.com
AnyDesk ist ab sofort in der neuen Version 5.0 erhältlich. Das Update beschert der Fernwartungs-Lösung eine Reihe neuer Features wie ein On-Screen-Whiteboard, Remote Printing oder den Fernzugriff für Android.
Die Stuttgarter Software-Schmiede AnyDesk hat eine neue Version ihrer gleichnamigen Fernwartungs-Lösung veröffentlicht. Das Update umfasst neben der runderneuerten Nutzeroberfläche auch einige neue Features sowie ein angepasstes Lizenzmodell. Zu den Highlights von AnyDesk 5.0 zählen ein On-Screen-Whiteboard, Remote Printing sowie Remote Control für Android.
AnyDesk
AnyDesk erlaubt in Version 5.0 jetzt auch den Fernzugriff unter Android.
(Quelle: com! professional / Screenshot )
Professionelle Support- und Wartungsmitarbeiter dürften sich speziell über das neue On-Screen-Whiteboard freuen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine AR-Funktion zum Einblenden grafischer Elemente auf dem gesteuerten Gastsystem. Über einen virtuellen Zeichenstift können Nutzer hier auf wichtige Details bei der Fernwartung hinweisen.
Eine ebenfalls praktische Neuerung stellt die Unterstützung für Remote Printing dar. Über die Funktion lassen sich Dokumente, die auf entfernten Rechnern liegen, an den lokalen Drucker senden. Die Funktion bietet sich etwa auf Geschäftsreisen an, um auf Dateien auf dem Firmen-PC zuzugreifen. Die Dateiübertragung erfolgt dabei über eine per TLS 1.2 verschlüsselte Verbindung.
Während simples Screensharing unter Android schon früher mit AnyDesk möglich war, unterstützt die Software jetzt auch einen vollständigen Fernzugriff auf Geräten mit Googles mobilem Betriebssystem. Allerdings sind nicht alle Smartphones und Tablets mit AnyDesk kompatibel.
Zu den übrigen Neuerungen zählt eine Auto-Discovery-Funktion, die automatisch alle mit AnyDesk ausgestatteten Geräte im lokalen Netzwerk auflistet und damit ein einfacheres Verbinden ohne Codeaustausch ermöglicht. Auch am Adressbuch haben die Entwickler gearbeitet, dieses erlaubt nun das automatisierte Hinzufügen neuer Kontakte und bietet zudem eine Online-Funktion für die Verwaltung.

Mehr Auswahl, aber teurer

Mehr Flexibilität für den professionellen Einsatz verspricht indessen das angepasste Lizenzmodell mit monatlicher Abrechnung. Die für einen Nutzer vorgesehene Lite-Lizenz schlägt mit 8,99 Euro pro Monat zu Buche. Sind mehrere Sitzungen gewünscht, ist die Professional-Variante für monatlich 16,99 Euro erforderlich. Darüber rangiert mit einem Preis von 41,99 Euro pro Monat die Power-Lizenz für größere Unternehmen, die beliebig viele Sitzungen und Geräte umfasst. Im Vergleich zum Vorgänger ergibt sich mit der geänderten Struktur allerdings ein deutlicher Preisanstieg.
Für den privaten Einsatz bleibt AnyDesk weiterhin kostenlos.
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