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Umfrage

Die wichtigsten Motive für einen Jobwechsel 2020

von - 07.01.2020
Job-Frust
Foto: Pexels
Laut einer hokify-Umfrage sind niedriges Gehalt, schlechte Arbeitsbedingungen und fehlende Aufstiegsmöglichkeiten die häufigsten Beweggründe für einen Jobwechsel im neuen Jahr.
Neues Jahr und neue Vorsätze: Häufig wird der Jahreswechsel genutzt, um neue berufliche Wege zu gehen. Die Job-Plattform hokify hat im Zuge einer Umfrage erhoben, was die wichtigsten Beweggründe für einen Jobwechsel 2020 sind.
Jobwechsel-Chart
(Quelle: hokify )
Die Umfrage ergab, dass am gewerblichen Arbeitsmarkt vor allem die Aussicht auf ein höheres Gehalt ein Grund für einen Jobwechsel ist. Zudem gab jeder Dritte an, dass keine Aufstiegsmöglichkeiten und schlechte Arbeitsbedingungen Gründe für einen Wechsel im neuen Jahr sind. Das Verhältnis zu den Kollegen hingegen scheint in heimischen Unternehmen gut zu sein, denn nur zehn Prozent gaben an, dass das Verhältnis zu Kollegen der Grund für einen Wechsel ist.

Gehalt hat bei Jungen eine geringe Bedeutung

Während in der Altersgruppe zwischen 25  bis 34 Jahren jeder Zweite wegen zu wenig Gehalt den Job wechseln möchte, hat das Gehalt bei der jüngeren Generation unter 25 Jahren eine vergleichsweise geringe Bedeutung (knapp 30 Prozent).
Für die Generation Z sind das schlechte Verhältnis zur Führungskraft (20 Prozent) und zu den Kollegen (14 Prozent) besonders häufige Motive für einen Jobwechsel. Für die Babyboomer-Generation sind hingegen die schlechten Arbeitsplatzbedingungen für rund jeden Vierten ein Grund für die Jobsuche. Zudem sind knapp 75 Prozent bereit die Branche zu wechseln, um einen neuen Job zu bekommen.

Jobwechsel nach Dienstjahren

Eine besondere Erkenntnis lieferte die Umfrage in Bezug auf Motive für den Jobwechsel nach Dienstjahren. Während knapp jeder zweite Dienstnehmer, der maximal drei Dienstjahre im Unternehmen beschäftigt ist, den Job aufgrund eines zu niedrigen Gehalts wechseln möchte, schrumpft der Anteil bei langdienenden Mitarbeitern, die mehr als fünf Jahre im Unternehmen beschäftigt sind, auf 30 Prozent.
Hingegen möchten länger beschäftigte Mitarbeiter im Vergleich zu Neuankömmlingen häufiger den Job wegen einem schlechten Verhältnis zur Führungskraft sowie wegen zu vielen Überstunden wechseln. "Die Ergebnisse haben uns gezeigt, dass besonders zu Beginn das Gehalt Mitarbeiter zum Wechseln motiviert, während langfristig eine zu große Belastung mit Überstunden und ein schlechtes Verhältnis zur Führungskraft entscheidend für den Jobwechsel sind", erklärt Karl Edlbauer, Geschäftsführer bei hokify.
"Für einen langen Verbleib von Mitarbeitern im Unternehmen braucht es eine faire Gehaltsgestaltung sowie eine ausgeglichene Arbeitsbelastungmit Anerkennung und Wertschätzung durch die Führungskräfte" fasst Edlbauer die Ergebnisse zusammen.
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